Hessen setzt Fristen für Corona-Soforthilfen aus – Entlastung für Unternehmen und Freiberufler
Hessen setzt Fristen für Corona-Soforthilfen aus – Entlastung für Unternehmen und Freiberufler
Die hessische Landesregierung hat alle Fristen und Bescheide im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Corona-Soforthilfen ausgesetzt. Der Schritt erfolgte, während die Behörden Möglichkeiten prüfen, die rechtlichen Anforderungen für Unternehmen und Freiberufler zu vereinfachen. Betroffene müssen während dieser vorübergehenden Aussetzung keine weiteren Maßnahmen ergreifen.
Das Moratorium wurde von Kaweh Mansoori, Hessens Wirtschaftsminister, bekannt gegeben. Während der Aussetzung werden keine neuen Bescheide an Unternehmen oder Freiberufler verschickt, die an den Hilfsprogrammen teilnehmen. Auch bestehende Fristen sind vorerst ausgesetzt, um den Behörden Zeit zu geben, mögliche rechtliche Änderungen zu bewerten.
Gleichzeitig prüft das Ministerium zusätzliche Vereinfachungen, die rechtlich tragfähig bleiben. Die Pause soll Raum schaffen, um diese Optionen gründlich zu prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden.
In einer separaten Entwicklung bestätigte die Regierung Pläne, den Mutterschutz für Selbstständige bis Anfang 2026 einzuführen. Ein offizieller Gesetzentwurf soll dann dem Landtag vorgelegt werden. Aktuell werden Finanzierungsmodelle untersucht, wobei arbeitnehmerbasierte Systeme als Referenz dienen. Ein Umlageverfahren wurde jedoch ausgeschlossen, um zusätzliche Kosten für Freiberufler zu vermeiden. Zudem werden Versicherungskonzepte zum Schutz von Unternehmen diskutiert.
Auf einer Veranstaltung in Berlin am 7. November 2025 präsentierten junge Freiberufler zehn Thesen zu zentralen Themen wie Unternehmensgründung, Nachfolgeplanung und Work-Life-Balance. Ihre Vorschläge wurden offiziell an die Politik übermittelt und sollen in die weiteren Beratungen einfließen.
Die Aussetzung der Bescheide und Fristen verschafft Unternehmen und Freiberuflern vorerst Entlastung, während die Behörden mögliche Reformen prüfen. Die weiteren Pläne der Regierung zu Mutterschutz und Unterstützung für junge Selbstständige sollen in den kommenden Monaten konkreter werden. Weitere Updates hängen von den Ergebnissen der laufenden Prüfungen ab.
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