Hessen verteilt 2026 Rekordsumme von 7,4 Milliarden Euro an Kommunen
Hessen verteilt 2026 Rekordsumme von 7,4 Milliarden Euro an Kommunen
Hessens Kommunaler Finanzausgleich (KFA) wird 2026 mit Rekordhöhe von 7,4 Milliarden Euro aufwarten. Die Steigerung geht einher mit Reformen, die eine gerechtere Verteilung der Mittel zwischen Städten, Gemeinden und ländlichen Regionen zum Ziel haben. Neue Maßnahmen sollen zudem gezielt junge Familien und schrumpfende Kommunen unterstützen.
Der KFA finanziert in Hessen zentrale Bereiche wie Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Bildung und Kinderbetreuung. 2026 wird sein Etat den höchsten Stand in der Geschichte des Landes erreichen.
Eine zentrale Neuerung betrifft den demografischen Ausgleichsmechanismus: Erstmals werden bei der Mittelverteilung sowohl schrumpfende als auch wachsende Kommunen berücksichtigt. Damit soll die Förderung künftig ausgewogener erfolgen.
Zusätzliche Mittel fließen in Regionen mit überdurchschnittlich vielen Kindern unter sechs Jahren. Diese Maßnahme soll die finanzielle Belastung der Kommunen bei der Betreuung junger Familien verringern.
Auch ländliche Gebiete erhalten künftig gezieltere Unterstützung. Ein neuer Siedlungsindex, der 2026 eingeführt wird, soll zusätzliche Ressourcen in dünn besiedelte Regionen lenken. Wann die Reformen genau umgesetzt werden, steht jedoch noch nicht fest.
Die KFA-Reformen 2026 verteilen die Mittel neu – orientiert an aktuellen demografischen und regionalen Bedürfnissen. Besonders profitieren werden Kommunen mit jungen Familien und ländliche Gebiete. Mit einem Gesamtvolumen von 7,4 Milliarden Euro stellt das Land damit die höchste Finanzzusage seiner Geschichte bereit.
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