Hessens Landwirte fordern dringende Agrarreformen bis 2026 – sonst droht der Kollaps
Sinkende Preise und Bürokratie belasten Hessens Bauern - Hessens Landwirte fordern dringende Agrarreformen bis 2026 – sonst droht der Kollaps
Landwirte in Hessen drängen auf umfassende Agrarreformen bis 2026. Ohne Veränderungen drohen ländliche Regionen einen raschen Niedergang und eine schwindende Wettbewerbsfähigkeit, warnen sie. Die Forderungen kommen nach einem schwierigen Jahr, das von fallenden Preisen und steigenden Kosten geprägt war.
2025 hatten hessische Bauern mit stark sinkenden Erzeugerpreisen für Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Getreide und Milch zu kämpfen. Die Einnahmen stagnierten, was die finanzielle Belastung verschärfte. Die Lage spitzte sich weiter zu, als der Mindestlohn stieg – viele lokale Betriebe können mit europäischen Nachbarn kaum noch mithalten.
Der Bauernverband fordert nun weitreichende Reformen der Agrarpolitik, um Bürokratie abzubauen und die Praxistauglichkeit zu verbessern. Die aktuellen Genehmigungsverfahren seien zu langsam, Umweltschutzauflagen oft realitätsfremd, heißt es. Eine Straffung dieser Bereiche gelte als entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit in Tierhaltung und Pflanzenbau zu erhalten.
Zwar brachten die Beibehaltung der Agrardiesel-Subvention sowie die Übernahme von Transportkosten für von Schweinepest betroffene Höfe etwas Entlastung, doch bleibt die langfristige Stabilität fraglich. Die Landwirte betonen, wie wichtig verlässliche Planungsgrundlagen in Agrar- und Umweltpolitik seien. Zudem fordern sie einen intensiveren Dialog zwischen Politik und Praxis.
Ohne Reformen droht dem hessischen Agrarsektor ein weiterer struktureller Verfall und ein Rückgang der Wertschöpfung im ländlichen Raum. Die Vorschläge des Verbands zielen darauf ab, die Zukunftsfähigkeit der Betriebe bis 2026 zu sichern. Bisher wurde jedoch keine politische Gruppe damit beauftragt, die Forderungen umzusetzen.
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