Neues EU-Einreisesystem: US-Touristen müssen ab Oktober Fingerabdrücke hinterlegen
Neues EU-Einreisesystem: US-Touristen müssen ab Oktober Fingerabdrücke hinterlegen
Neues digitales System zur Erfassung von Besuchern wird in 29 europäischen Ländern eingeführt
Ab dem 12. Oktober müssen US-amerikanische Touristen bei der Einreise in den Schengen-Raum Fingerabdrücke und ein Gesichtsscan hinterlegen. Die Umstellung leitet eine sechsmonatige Übergangsphase ein, in der traditionelle Passstempel schrittweise abgeschafft werden.
Das Einreise-/Ausreisesystem (EES) betrifft alle Nicht-EU-Reisenden, einschließlich US-Bürger. Bei der Ankunft müssen Besucher Passdaten sowie biometrische Merkmale – Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto – vorlegen. Wer sich weigert, wird an der Grenze abgewiesen.
Kinder unter 12 Jahren sind von der Fingerabdruckpflicht ausgenommen, werden aber dennoch im System erfasst. Zudem gelten die Regeln für Aufenthalte von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen. Nach der Ausreise müssen Reisende weitere 90 Tage warten, bevor sie wieder einreisen dürfen.
An dem System beteiligen sich 25 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Langfristig sollen manuelle Passstempel durch vollautomatisierte Ein- und Ausreiseprotokolle ersetzt werden.
Ziel des EES ist es, Grenzkontrollen effizienter zu gestalten und gleichzeitig strengere Regeln gegen Überziehungen des Visums durchzusetzen. US-Bürger und andere Nicht-EU-Reisende werden künftig bei jeder Einreise digital erfasst. Die vollständige Einführung soll innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein.
Gießen und Hradec Králové feiern 35 Jahre Städtepartnerschaft mit Bürgerforum
Wie kann eine Städtepartnerschaft noch lebendiger werden? Gießen sucht gemeinsam mit Hradec Králové nach Antworten – und Sie sind eingeladen. Von Wirtschaft bis Wissenschaft: Hier entstehen neue Projekte.
DFB-Elf startet mit jungem Mut und Erfahrung in die WM 2026
Völlers Zuversicht ist ungebrochen: Die DFB-Auswahl will mit einer Balance aus Jugend und Erfahrung die Fußball-Welt überraschen. Doch Frankreich lauert als erste große Hürde.
Horst Schlämmer kehrt 2026 zurück – mit Gesellschaftskritik und neuem Kinofilm
Ein Kultcharakter wird wieder lebendig – doch diesmal mit scharfem Blick auf Deutschlands Krisen. Kann Schlämmers Humor heute noch polarisieren und unterhalten?
Polizisten als Demokratie-Mentoren: Mittelhessen startet Pilotprojekt für mehr Toleranz
Fünf Beamte sind bereits als Demokratie-Botschafter im Einsatz. Kann dieses Modell die Polizei von innen verändern – und Vorurteilen vorbeugen?
Hessens Handwerk kämpft 2026 mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten
Jedes dritte Unternehmen in Hessen verzeichnet weniger Aufträge – doch die Politik bleibt gefragt. Warum die Zukunft des Handwerks jetzt auf dem Spiel steht.
Fronhäuser Grundschule setzt mit neuem Mobilitätsplan Maßstäbe für sichere Schulwege
Elterntaxis, Tempozonen, digitale Routenplaner: Wie eine hessische Grundschule den Schulweg revolutioniert. Die Lösung entstand im Dialog – und könnte Schule machen.
Howard Carpendale wird 80: Abschiedstour und neues Album zum Jubiläum
Ein legendärer Schlagerstar wird 80 – doch statt Ruhestand plant er ein letztes Highlight. Warum seine Familie jetzt über das Leben und den Abschied spricht.
Wie Erich von Dänikens Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ zum Kult wurde
Ein Buch, das alles veränderte: Von bescheidenen 6.000 Exemplaren zum Millionen-Erfolg. Doch der Ruhm hatte seinen Preis – und einen dunklen Schatten.
Bad Arolsen schließt Notaufnahme und Intensivstationen bis 2026
Längere Fahrzeiten, weniger Notfallversorgung: Die Schließung in Bad Arolsen trifft besonders ländliche Regionen. Doch was kommt stattdessen? Ein Fokus auf Geriatrie soll die Lücke füllen.
Hessen-Express: 14 Minuten von Wiesbaden zum Frankfurter Flughafen – doch ein Halt fehlt noch
Schneller als das Auto, sauberer als der Stau: Der Hessen-Express könnte die Pendler-Qualen in der Rhein-Main-Region beenden. Doch ohne Halt in Erbenheim oder Nordenstadt bleibt die Revolution unvollendet.
Hessens Handwerk kämpft 2026 mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten
Jedes dritte Unternehmen in Hessen verzeichnet weniger Aufträge – doch die Politik bleibt gefragt. Warum die Zukunft des Handwerks jetzt auf dem Spiel steht.
Gastronomie in Hessen: Tarifstreit eskaliert nach Mini-Lohnangebot der Arbeitgeber
Während die Gastronomie von Steuererleichterungen profitiert, weigern sich Arbeitgeber, faire Löhne zu zahlen. Die NGG spricht von einer „Provokation“ – und die Beschäftigten bangt um ihre Zukunft.