Niederlande führt EU bei Homeoffice-Nutzung im Jahr 2024 an
Niederlande führt EU bei Homeoffice-Nutzung im Jahr 2024 an
Im Jahr 2024 führte die Niederlande in der EU bei der Nutzung von Homeoffice: 52 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten zumindest teilweise von zu Hause aus, dicht gefolgt von Schweden und Luxemburg. Dies bedeutete einen deutlichen Anstieg gegenüber 2019, als nur 13 Prozent im Homeoffice tätig waren. Bis 2024 arbeiteten fast die Hälfte (46 Prozent) der Homeoffice-Nutzer genauso häufig oder sogar öfter am Arbeitsplatz als von zu Hause. Deutschland lag mit 23 Prozent leicht über dem EU-Durchschnitt. Je weiter der Arbeitsplatz vom Wohnort entfernt war, desto häufiger wurde im Homeoffice gearbeitet: So nutzten 42 Prozent der Beschäftigten, die 50 Kilometer oder mehr von ihrem Arbeitsplatz entfernt lebten, die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Der Anteil der Homeoffice-Nutzer blieb zwischen 2022 und 2024 stabil und pendelte sich bei etwa 24 Prozent ein. Unter den Altersgruppen wiesen die 35- bis 44-Jährigen mit 29 Prozent den höchsten Homeoffice-Anteil auf. Allerdings arbeiteten 2024 nur 24 Prozent der Homeoffice-Nutzer ausschließlich von zu Hause aus. Der Anstieg der Homeoffice-Nutzung – insbesondere in Ländern wie den Niederlanden und bei Beschäftigten mit langen Arbeitswegen – hat die Arbeitsmuster in der gesamten EU verändert. Trotz des Zuwachses kombinieren die meisten Homeoffice-Nutzer weiterhin Remote-Arbeit mit Präsenzzeiten am Arbeitsplatz.
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