Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst: Wer geht wann in Rente?
Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst: Wer geht wann in Rente?
Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst setzt sich verhalten fort
Stand 1. Januar 2025 erhielten in Deutschland 1.418.800 Ruheständler Leistungen nach dem Beamten- und Soldatenversorgungsgesetz.
- Dezember 2025, 07:11 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Vermögensverwaltung, Privatfinanzen, Wirtschaft
Im deutschen öffentlichen Dienst gab es 2024 und Anfang 2025 spürbare Entwicklungen im Pensionssystem. Die Zahl der Ruheständler stieg – besonders in kommunalen Bereichen –, während gleichzeitig die Rentenzahlungen anwuchsen. Aktuelle Daten zeigen Verschiebungen bei den Pensionierungsaltern sowie Unterschiede in der finanziellen Absicherung der verschiedenen Gruppen.
Zum Jahresbeginn 2025 bezogen in Deutschland 1,4188 Millionen ehemalige Beamte und Soldaten eine Pension nach den entsprechenden Versorgungsregelungen. Die größte Gruppe bildete mit 466.700 Personen – fast ein Drittel aller Empfänger – der Bereich der Landesbildungseinrichtungen.
Die neuesten Zahlen belegen einen kontinuierlichen Anstieg der Pensionäre im öffentlichen Sektor, vor allem auf kommunaler Ebene. Parallel dazu stiegen die Ausgaben für Pensionsleistungen, was sowohl auf die wachsende Zahl der Ruheständler als auch auf höhere individuelle Bezüge zurückzuführen ist. Die Daten verdeutlichen zudem Unterschiede im Pensionierungseintrittsalter und die starke Repräsentation von Beschäftigten aus dem Bildungssektor unter den Leistungsbeziehern.
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