Ziegenkäse-Pionierin in Hessen: Wie Claudia Smolka mit sieben Tieren begann
Ziegenkäse-Pionierin in Hessen: Wie Claudia Smolka mit sieben Tieren begann
Ziegenkäse-Bauernhof in Hessen: „Ich besetze eine Nische“
Teaser: Vor 15 Jahren gründete Claudia Smolka in Hessen einen Bauernhof mit eigener Ziegenkäserei – und feiert seitdem beachtliche Erfolge. Doch von der Politik fordert sie bessere Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft.
Veröffentlichungsdatum: 11. Dezember 2025, 03:06 Uhr MEZ
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Claudia Smolka, Agrarwissenschaftlerin und Biobäuerin, ist zu einer der prägenden Stimmen für kleine, nachhaltige Landwirtschaftsbetriebe in Hessen geworden. Auf ihrem erfolgreichen Ziegenhof in Seelbach unterstützt sie nun einen neuen Gesetzentwurf der Grünen, der Landkäufe auf aktive landwirtschaftliche Betriebe beschränken soll – und damit Gründern Vorrang vor Großinvestoren einräumt.
Smolkas Weg begann 2010, als sie mit nur sieben Tieren eine Ziegenkäserei gründete. Bescheiden startete sie, verkaufte ihren Käse auf dem Wochenmarkt und verließ sich auf Mundpropaganda und die Unterstützung der Dorfgemeinschaft. Ein benachbarter Landwirt stellte ihr sogar eine Weide für ihre Ziegen zur Verfügung – ein entscheidender Schritt für den Aufbau ihres Betriebs. Heute bewirtschaftet sie in Seelbach einen blühenden Bio-Bauernhof mit rund 50 Milchziegen, Rindern, Schweinen und mehreren Hektar Land.
Der neue Gesetzentwurf in Hessen könnte die Bodenpolitik grundlegend verändern und kleinen Betrieben bessere Chancen eröffnen. Smolkas eigener Erfolg – vom Start mit sieben Ziegen bis zum florierenden Bio-Unternehmen – zeigt, wie gezielte Fördermaßnahmen und lokale Solidarität Familienbetriebe stärken können. Ihr Einsatz für strengere Regularien zielt darauf ab, ähnliche Höfe in der gesamten Region zu schützen.
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