Frankfurts 33-Millionen-Projekt verwandelt den Ben-Gurion-Ring in ein lebendiges Quartier
Frankfurts 33-Millionen-Projekt verwandelt den Ben-Gurion-Ring in ein lebendiges Quartier
Frankfurt investiert 33 Millionen Euro in die Siedlung Ben-Gurion-Ring, um sie in ein lebendiges, integriertes Quartier zu verwandeln. Das Projekt, das über die städtische Initiative "Schulbauoffensive" finanziert wird, sieht vor, ein leerstehendes Bürogebäude in einen temporären Schulstandort umzubauen. Langfristig sind Sanierungen und Erweiterungen der Anlagen in der Siedlung geplant. Die Siedlung Ben-Gurion-Ring, die zwischen 1973 und 1976 errichtet wurde, ist eine typische Wohnanlage der 1970er-Jahre auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei. Sie bietet Platz für rund 4.100 Bewohnerinnen und Bewohner und erstreckt sich über etwa 30 Hektar. Die Siedlung ist Teil des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt", das sich auf die Aufwertung von Grünflächen und Gemeinschaftsbereichen, die Stärkung der lokalen Identität sowie die Förderung von Integration konzentriert. Zur Siedlung gehören ein Einkaufs- und Servicezentrum, Kindergärten, ein Jugendzentrum, ein Gemeinschaftshaus, Kirchen sowie ein zentraler See mit Spielplatz. Die Stadt plant, entlang der Ringstraße grüne Knotenpunkte mit halboffenen öffentlichen Räumen zu schaffen. Die meisten Gebäude sind neun Stockwerke hoch und verfügen über farbenfrohe Balkone sowie abwechslungsreiche Fassaden. Der Zugang zur Siedlung soll autofrei gestaltet werden, während die Mobilität durch vier Parkhäuser, Fahrradabstellplätze und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sichergestellt wird. Die temporäre Schuleinrichtung wird maximal fünf Jahre genutzt, während die dauerhaften Schulgebäude saniert werden. Das leerstehende Bürogebäude in der Ben-Gurion-Ring 158–164 soll zum provisorischen Schulstandort umgebaut werden. Der Baubeginn ist für Anfang 2025 geplant, die Eröffnung soll zum Schuljahr 2025/2026 erfolgen. Die Umgestaltung der Siedlung Ben-Gurion-Ring wird der Gemeinschaft erhebliche Verbesserungen bringen. Mit dem Fokus auf Grünflächen, integrierte Einrichtungen und eine optimierte Mobilität soll ein attraktiveres, zusammenhängendes Wohnumfeld für die Bewohnerinnen und Bewohner entstehen. Die temporäre Schule garantiert während der Sanierungsarbeiten die Kontinuität im Bildungsangebot.
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