Müllgebühren in Langen steigen 2024 um bis zu 12 Prozent
Müllgebühren in Langen steigen 2024 um bis zu 12 Prozent
Müllgebühren in Langen steigen ab 1. Januar 2024
Nach einer Überprüfung der Kosten werden die Abfallentsorgungsgebühren in Langen zum 1. Januar 2024 angehoben. Grund für die Erhöhung sind gestiegene Ausgaben für Materialien, Energie und Personal. Für die Haushalte bedeutet dies eine durchschnittliche Steigerung der Jahresrechnung um etwa 10 %.
Die Änderungen erfordern eine Anpassung der städtischen Abfallsatzung, die in den kommenden Wochen beraten und abgestimmt wird.
Die Gebührenanpassung folgt einer dreijährigen Prüfung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer, wie es das Kostendeckungsprinzip vorschreibt. Demnach steigt der jährliche Grundbetrag pro Person um vier Euro – von 33 auf 37 Euro, was einer Erhöhung von 12,1 % entspricht. Auch die gewichtsabhängigen Servicegebühren erhöhen sich um etwa 8 %, sodass die Gesamtbelastung für die meisten Haushalte bei rund 10 % liegt.
Für einen typischen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies Mehrkosten von 27 Euro pro Jahr. Gleichzeitig entfällt der bisherige "Großfamilienrabatt", da er kaum in Anspruch genommen wurde. Die überarbeiteten Regelungen sehen zudem vor, dass jeder Haushalt künftig bis zu acht Autoreifen pro Jahr am Wertstoffhof entsorgen darf.
Auch bei der Abfuhr gibt es Änderungen: Künftig müssen die Mülltonnen am Grundstücksrand und nicht mehr an der Straßenkante bereitgestellt werden. Die geänderte Satzung wird am 19. Oktober im Finanz- und Hauptausschuss beraten, die endgültige Abstimmung im Stadtrat findet am 2. November statt.
Treten die neuen Gebühren wie geplant am 1. Januar 2024 in Kraft, spiegeln sie die gestiegenen Betriebskosten wider und sollen die Müllentsorgung ohne zusätzliche Zuschüsse sichern. Die Haushalte erhalten vor Inkrafttreten aktualisierte Abrechnungsinformationen.
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