Röhm in Hanau: Chemie-Riese kämpft mit Energiekosten und plant Expansion
Röhm in Hanau: Chemie-Riese kämpft mit Energiekosten und plant Expansion
Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Andreas Kunz, Geschäftsführer der Hanau Wirtschaftsförderung GmbH, haben kürzlich die Röhm GmbH im Wolfgang-Industriepark besucht. Das Unternehmen, weltweit führend in der Methacrylat-Chemie, betreibt in Hanau einen zentralen Produktionsstandort mit tiefen Wurzeln in der Region.
Am Standort Hanau stellt Röhm rund 60 reaktive Harzprodukte her, die unter anderem für Straßenmarkierungen, Industrieböden und Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden. Die Anlage beschäftigt 44 Mitarbeiter in Produktion und Logistik und arbeitet im Dreischichtbetrieb, um die Nachfrage zu decken.
Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro und sichert allein in Deutschland über 2.000 Arbeitsplätze. Seit der Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaft One Rock Capital Partners im Jahr 2019 hält Röhm die Produktion von Methacrylsäuremethylester (MMA) an seinen europäischen Standorten – darunter Wesseling und Mechelen – stabil. Die europäische MMA-Produktion wächst seit der COVID-19-Pandemie moderat um etwa 2 bis 3 Prozent pro Jahr und erreichte 2024 rund 800.000 Tonnen.
Während des Besuchs wurden aktuelle Herausforderungen der deutschen Chemieindustrie thematisiert, darunter hohe Energiekosten, teure Rohstoffe und bürokratische Hürden für Investitionen. Kerstin Oberhaus, Standortleiterin im Wolfgang-Industriepark, betonte die strategische Bedeutung des Standortes und skizzierte Pläne für eine Erweiterung. Andreas Kunz unterstrich die Notwendigkeit besserer Wachstumsbedingungen in Hanau, während Oberbürgermeister Kaminsky Röhms Innovationskraft und regionales Engagement lobte.
Die Hanauer Produktionsstätte von Röhm versorgt Europa mit essenziellen Materialien und stärkt gleichzeitig die lokale Beschäftigung. Der Besuch unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für die Region und die gesamte chemische Branche. Ob die geplanten Erweiterungen realisiert werden können, hängt davon ab, ob die aktuellen wirtschaftlichen und regulatorischen Hindernisse überwunden werden.
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