Vincorion plant Börsengang 2025 und profitiert von Deutschlands Rüstungsboom
Waffenzulieferer Vincorion strebt an die Börse - Vincorion plant Börsengang 2025 und profitiert von Deutschlands Rüstungsboom
Der deutsche Rüstungskonzern Vincorion plant für die erste Jahreshälfte 2025 den Börsengang. Das auf Energie- und Antriebssysteme für militärische und zivile Anwendungen spezialisierte Unternehmen will an die Frankfurter Wertpapierbörse gehen. Unternehmenschef Kajetan von Mentzingen bezeichnete den Schritt als "entscheidenden Meilenstein" für die weitere Expansion des Konzerns.
Die Ankündigung fällt in eine Phase massiv gestiegener Rüstungsausgaben Deutschlands: Für 2025 ist eine Erhöhung um 23 Prozent vorgesehen – die größte Aufrüstungswelle seit dem Zweiten Weltkrieg.
Vincorion gehörte einst zum Jenoptik-Konzern, bevor es 2022 an eine britische Private-Equity-Gesellschaft verkauft wurde. Seither verzeichnet das Unternehmen ein rasantes Wachstum: Im vergangenen Jahr erzielte es einen Umsatz von 240 Millionen Euro, die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen 2023 und 2025 liegt bei 22 Prozent. Mit rund 900 Mitarbeitenden ist Vincorion an drei Standorten in Deutschland vertreten: Wedel, Altenstadt und Essen.
Zu den Produkten zählen Generatoren und mechatronische Systeme, die unter anderem in Luftabwehrsystemen wie Patriot und IRIS-T zum Einsatz kommen. Zu den wichtigsten Kunden gehören Rheinmetall und der Rüstungskonzern KNDS. Der Auftragsbestand belief sich zu Jahresbeginn auf etwa 1,1 Milliarden Euro.
Seit 2022 zieht der Rüstungssektor vermehrt Investoren an, getrieben durch steigende Militäretats in Deutschland und innerhalb der NATO. Allein der deutsche Verteidigungshaushalt für 2026 ist mit 108 Milliarden Euro veranschlagt – Teil eines Gesamtbudgets von 524 Milliarden Euro. Große Teile der Ausgaben sind von den strengen Schuldenregeln ausgenommen. Diese Entwicklung spiegelt den Fokus auf Modernisierung und die Abwehr von Bedrohungen durch Russland wider.
Für Vincorion kommt der Börsengang strategisch gelegen, um von diesem wachsenden Markt zu profitieren. Die Unternehmensführung sieht den Gang an die Börse als Chance, die Entwicklung zu beschleunigen und die Position im expandierenden Rüstungssektor auszubauen.
Der geplante Börsenstart fällt zusammen mit dem größten Aufrüstungsprogramm Deutschlands seit Jahrzehnten. Mit einem soliden Auftragsbestand, starkem Umsatzwachstum und einer Belegschaft von 900 Mitarbeitenden – davon viele in der Luftabwehrtechnik tätig – ist Vincorion gut aufgestellt, um von den steigenden Rüstungsinvestitionen zu profitieren. Die Expansionspläne des Unternehmens nehmen damit konkrete Formen an.
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